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Raum Braunschweig als potenzielles Endlager für hochradioaktiven Atommüll?!

03.10.2019: Die Suche nach einem sicheren Endlager-Standort für hochradioaktiven Abfall bringt viele Herausforderungen mit sich. Da ist es wichtig, die Gesellschaft über dieses Thema aufzuklären. Wie dies am besten umzusetzen ist, welche Materialien dafür genutzt werden können und wo am besten informiert werden kann, muss geklärt sein, wenn feststeht, welche Gebiete als potenzielle Endlager-Standorte in Frage kommen.

Dafür hat am 10. Oktober im Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit in Berlin ein runder Tisch mit dem Titel, Endlagersuche macht Schule‘ stattgefunden.

Betroffen von Atommüllendlagern sind vor allem die jüngeren Generationen, die somit auch zur Zielgruppe der Aufklärung werden sollen. Deshalb sollte insbesondere an Schulen über die Endlagersuche und die Entscheidungsfindung eines Standortes informiert werden. Dafür wurde bei diesem Treffen ein erster theoretischer Überblick geschaffen und Impulse zur praktischen Umsetzung im Unterricht gesammelt. Teilnehmer waren verschiedene Vertreter aus dem BfE (Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit), dem BMU (Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit), Instituten und Einrichtungen für Bildungsforschung, aber auch Lehrer und Schüler. Von unserer Schule waren Herr Bielenberg und Herr Scholze in Begleitung von Daria Fedorova und Emma Herrmann (12. Jahrgang) anwesend.

Uns hat die Veranstaltung gefallen und es war sehr interessant sich mit verschiedenen Interessenvertretern über das Thema zu unterhalten. Leider haben nur 3 Schülerinnen und 4 Lehrkräfte an der Veranstaltung teilgenommen, was uns etwas enttäuscht hat, da ja vor allen Dingen die jüngeren Generationen von diesem Problem betroffen sein werden.

Uns ist nicht ganz klar geworden, was genau das Ziel des Treffens war, es wirkte eher wie eine Findungsphase von Ideen als eine erhoffte erste Entstehung von Lösungsansätzen. Wir sind gespannt, wie sich das Thema Endlagersuche entwickeln wird und welche Herausforderungen noch auf uns zukommen werden.

Weil wir uns mit der Asse, Gorleben, Morsleben und Schacht Konrad in direkter Nähe zu verschiedenen Lagern befinden, könnte, auf Grund der geologischen Gegebenheiten, unsere Region als Standort eines möglichen Endlagers in Frage kommen.

Daria Fedorova und Emma Herrmann

 

 

  Fotos: D. Bielenberg

 

 

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