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Das kleine Kalb für das  Gruppenfoto war sehr störrisch und wir hatten Mühe es aufs Foto zu bekommen

Klasse 5b beim Milchkuhbetrieb in Groß Sisbeck

17.05.2014: Pünktlich um 7.45 Uhr ging es für uns am Montag los. Erst gingen wir zu Fuß zum Hauptbahnhof, dann fuhren wir mit der Bahn nach Helmstedt und im Anschluss ging es mit dem Bus nach Groß Sisbeck zum Milchkuhbetrieb. Dort wurden wir von Herrn Gehrke freundlich empfangen und es wurde für uns alle ein aufregender und einfach toller Tag!

Herr Gehrke gab uns ganz viele interessante Informationen und am Ende durfte jeder sogar noch hofeigenen Kakao probieren. Sehr lecker…

Hier gibt es ein paar Infos:

Auf dem Hof sind derzeit 126 Kühe. Auch im Winter sind die Kühe draußen, weil sie sich sehr wohl fühlen und sie ein dickeres Fell bekommen. Eine Kuh fühlt sich bei etwa 5 Grad Celsius am wohlsten. Im Sommer bei etwa 25 Grad Celsius deutlich schlechter. Eine „Katastrophe“ ist es für die Kühe ab ca. 35 Grad Celsius.

Auch ein Kalb friert nicht so schnell. Bei Regen kommen sie aber nicht auf die Weide. Wenn die Kälber sich häufig im Dreck suhlen, wird ihre Abwehr gestärkt und sie werden später nicht so schnell krank.

Die Ohrmarken, die jedes Kalb gleich nach der Geburt bekommt, haben in Europa eine wichtige Bedeutung. Sie dienen der Kennzeichnung der Kühe und man kann eine Kuh daran wiedererkennen, egal wo sie sich gerade aufhält. Ein Kalb ist bis zu einem halben Jahr ein Kalb. Dann wird es ein Rind oder Bulle. Mit etwa zwei Jahren kann eine Kuh dann kalben und danach wird sie zur Milchkuh.

Die Kühe werden einmal am Tag gefüttert und jede Kuh wird zweimal am Tag gemolken (einmal morgens um 5 Uhr und einmal abends). Wenn eine Kuh beim ersten oder zweiten Melken weniger als 28 Liter Milch gibt, erhält sie mehr zusätzliches Futter (Kraftfutter).

Hilja Hoffmann

 

 

  Fotos: S. Schitteck

 

 

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