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Besuch der Klasse 5b beim DLR am 20.01.2014

31.01.2014: Endlich hatte das Warten ein Ende. Wir fuhren zum DLR, dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt. Im School-Lab angekommen, schauten wir zuerst einen Film. Nachdem uns alles erklärt worden war, teilten wir uns in Gruppen ein und wurden auf die verschiedenen Stationen geschickt. Es gab folgende Stationen: Bahnsicherung, Windkanal, Flugsimulator, Rotorstand, Freiflug und Lotsenstand.

Bahnsicherung:

An der Station Bahnsicherung haben wir Züge wie den ICE und die Regionalbahn selbst per Computer und Fernbedienung kontrolliert. Dann hat man uns erklärt, woher die zwei verschiedenen Bahnen ihren Strom bekommen. Bei der Regionalbahn kommt der Strom oft durch die Gleise und dann in die Räder von der Bahn. Bei dem ICE passiert es anders. Bei ihm kommt der Strom häufig von den Oberleitungen durch das Dach.

Windkanal:

Im Windkanal haben wir gelernt, warum Flugzeuge fliegen können und wie sie aufgebaut sind. Danach wurden wir abgefragt. Unser Betreuer hat uns auch erklärt, wie die Strömungen des Windes heißen: Laminar- und Turbulente Strömung.
Danach durften wir einen Arm in einen kleinen Flugzeugflügel aus Holz stecken und diesen dann in den Windkanal halten. Wir durften auch unsere Köpfe und Hände in den Windkanal halten.

Flugsimulator:

Im Flugsimulator kann man so tun, als ob man ein richtiges Flugzeug fliegt. Das hat total Spaß gemacht, obwohl es sehr schwer war.

Rotorstand:

Am Rotorstand haben wir gelernt, dass Hubschrauber verschiedene Formen haben können, z.B. Kugelform und Bananenform. Die Rotorblätter haben verschiedene Positionen. Der Hubschrauber kann nicht losfliegen, solange die Rotorblätter waagerecht sind. Am Ende haben wir einen kleinen Papierhubschrauber gebastelt.

Freiflug:

Uns wurde erklärt, wo der Schwerpunkt bei einem Flugzeug liegen muss, damit das Flugzeug gerade fliegt. Danach haben wir Flugzeugteile aus Styropor ausgeschnitten und mit einer Heißklebepistole zusammengeklebt. Am Ende haben wir es mit Hilfe von Stahlkugeln ausbalanciert, damit der Styroporflieger gerade gleitet.

Lotsenstand

Jeder von uns durfte entweder Pilot oder Lotse sein. Es gab zwei Lotsen, die die drei Piloten angewiesen haben, wo sie hinfliegen sollten. Man sagt z.B. „90 Grad“ in ein Mikrofon und die Nachricht wurde den Piloten über Kopfhörer mitgeteilt. Die Piloten mussten den Befehl bestätigen. Die Piloten haben dann das Flugzeug über den Computer gesteuert. Das Ziel war es, das Flugzeug sicher auf der Landebahn zu landen.

Es war ein tolles Erlebnis und hat uns allen sehr viel Spaß gemacht.;)
Die Betreuer waren sehr nett und haben uns viel beigebracht.

Hilja Hoffmann & Julia Mühlhausen (Klasse 5b)

 

 

  Fotos: S. Holland